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Pressemeldungen & News vom:

23.05.2017: Abfuhrtermine für Restmüll und Altpapier verschieben sich wegen Christi Himmelfahrt

22.05.2017: Einfamilienhaus in Mettmann nach Vollbrand unbewohnbar

19.05.2017: Stellungnahme des Bürgermeisters Thomas Dinkelmann zu der in der Öffentlichkeit ausgetragenen Diskussion um Netztrennung und der Presseerklärung der Fraktion Bürger für Mettmann

17.05.2017: Netzgesellschaft erneuert Trinkwasserleitung auf der Herrenhauserstraße in Mettmann

16.05.2017: 77. Kinderkleiderflohmarkt am 10. Juni - Anmeldung ab sofort

16.05.2017: Stadt Mettmann sucht im Auftrag ehrenamtliche Richterinnen und Richter

16.05.2017: Halbseitige Fahrbahnsperrung Hugenhauser Weg vom 22.-24. Mai

15.05.2017: Saisonbeginn Naturfreibad voraussichtlich Ende Mai

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Das weltberühmte Neandertal ... Joachim Neander war der Namensgeber

Joachim Neander - der Namensgeber des Neandertals

Joachim Neander wurde 1650 in Bremen geboren. Sein Vater, der Lateinschullehrer Johann Joachim Zeichnung von J.NeanderNeander stammt aus einer alten Pastorenfamilie, die sich früher Neumann nannte.

Bis zu seinem 16.Lebensjahr besuchte  Neander die Schule seines Vaters. Anschließend studierte er an der Bremer Universität. Nach dem Tode seines Vaters war es Neander aus finanziellen Gründen nicht möglich, eine berühmte Hochschule zu besuchen - er blieb deshalb in Bremen und studierte sozusagen aus Tradition - ohne Überzeugung -  reformierte Theologie.

Kurz vor Beendigung seines Studiums besuchte er einen Gottesdienst von Theodor Undereyk, eines Buß - und Bekehrungspredigers, welcher an die St. Martinikirche in Bremen berufen wurde. Neander, der auf der Seite der Undereyk - Kritiker steht,  besucht diesen Gottesdienst eigentlich nur, um Argumente gegen diesen zu sammeln, und sich über diesen lächerlich machen zu können. Es kommt jedoch anders. Undereyks Predigt trifft Neander ins Herz, und dieser wird zu seinem geistlichen Vater.

1671 ging Joachim Neander als Erzieher mit 5 Frankfurter Kaufmannssöhnen nach Heidelberg. Nach 2 Jahren gehen sie wieder zurück nach Frankfurt/Main, auch Neander selbst bleibt noch bis 1674 dort, und übernimmt Vertretungsdienste als Kandidat für das Predigtamt. Er besucht die privaten Erbauungsstunden der Vertreter des lutherischen Pietismus  Pfarrer Philipp Jakob Spener und Jurist Johann Jakob Schütz.

Im selben Jahr wurde Joachim Neander als Rektor an die Lateinschule der reformierten Gemeinde nach Düsseldorf  berufen, in dieser Zeit eine Vorstufe des Pfarramtes. Die Schule hatte jedoch nur zwei Klassen. Neanders Gehalt  lag bei 78 Taler. 

Neander wanderte oft im nahegelegenen Düsseltal, wo er vor der gewaltigen Naturkulisse viele seiner Lieder dichtete. Zu seinen bekanntesten und meistgesungensten Liedern gehören “Lobet den Herren, den mächtigen König der Ehren” und "Wunderbarer König".  Im Düsseltal fanden auch Versammlungen statt, bei denen Neander predigte. Der abgeschiedene Ort war ideal, um der kritischen Kirchenleitung aus dem Weg zu gehen. Später wurde das gesamte Tal nach Neander benannt - Neandertal.

1856 wird dort bei Steinbrucharbeiten das Skelett eines prähistorischen Menschen, des “Neanderthalers” gefunden.

Bei Hausbesuchen lernt Neander die Menschen der Gemeinde kennen, und viele schließen sich seinen Erbauungsstunden an. Doch dies ist der Kirchenleitung ein Dorn im Auge - es kommt zu einer Krise zwischen ihr und dem Rektor Neander, es wird ein Kanzelverbot über Neander verhängt, in letzter Minute unterschreibt er ein Revers und unterwirft sich, sucht aber woanders ein Pfarramt, was sich aufgrund der Vorkommnisse schwierig gestaltet. Schließlich wird er 1679 als dritter Pfarrer an der St. Martinikirche in Bremen angestellt, bei seinem geistlichen Vater Theodor Undereyk.

Am 31.05.1680 starb Joachim Neander in Bremen.

 

 

 

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